Freitag, 20. Oktober 2017

09
September
2014

15 Fehler, die Sie als Webdesigner vermeiden können (Teil 3)

Robert Seidel: 15 Fehler die Sie als Webdesigner vermeiden können In Teil 1 und Teil 2 meiner dreiteiligen Serie habe ich Ihnen die ersten zehn kapitalen Fehler, die Webdesigner begehen können, beschrieben.

Heute nenne ich Ihnen fünf weitere Punkte, auf die beim Erstellen einer Internetseite zu achten ist.

11. Wählen Sie passende Bildmotive aus

Viele Webdesigner reagieren ignorant auf Kritik an der Bildmotivauswahl der zu gestaltenden Internetseite. Geschmäcker sind zwar verschieden, jedoch mag die geübte Kritik nicht völlig unbegründet sein. Ihre ausgewählten Bilder können möglicherweise wirklich nicht so gut oder sogar irrelevant sein.

Bedenken Sie daher unbedingt, dass Ihre Bildauswahl

  • qualitativ hochwertig,
  • klar,
  • wieder erkennbar,
  • einem durchgängigen und nachvollziehbaren Konzept folgend,
  • motivierend,
  • emotional
  • und zum Kontext passend

sein muss.

12. Wecken Sie Emotionen bei der Zielgruppe

Rufen Sie mit Ihrem Webdesign bei der Zielgruppe positive Emotionen hervor. Diese sind sehr wichtig, da Menschen (mehr als sie es selbst empfinden) emotionale Geschöpfe sind, welche die meisten Entscheidungen aus einem Gefühl heraus treffen. So ist es auch bei vielen Kaufentscheidungen: Die Nutzer werden Ihr Produkt oder Ihre Leistung noch bei anderen Anbietern suchen und miteinander vergleichen. Die eigentliche Kaufentscheidung wird aber letztendlich nach dem eigenen Bauchgefühl gefällt.

Als Webdesigner müssen Sie emotionale Aufhänger in Form von gefühlsgeladenen Bildern, Texten, Farben oder Animationen erschaffen, um den Nutzer an Sie und Ihre Marke oder Ihr Unternehmen zu binden. Gelingt Ihnen das nicht, wird sich Ihre Internetseite gegen die Konkurrenz kaum durchsetzen können.

13. Integrieren Sie Social-Media-Plattformen

Viele Internetnutzer sind bereits in zahlreichen Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram vertreten, weshalb Sie unbedingt die Möglichkeit zur Interaktion zwischen Ihrer Internetseite und den Social-Media-Plattformen vorsehen sollten.

Viele Nutzer wollen, während sie sich auf Ihrer Internetseite befinden, mit Freunden kommunizieren, Ihre Seiteninhalte in der Community teilen, Ihre Beiträge kommentieren und vielleicht sogar ihre eigenen Freunde auf Ihre Internetseite locken – sozusagen eine Art Empfehlungsmarketing durch Social Networking!

14. Weniger ist oftmals mehr

Versuchen Sie nicht, auf Teufel komm raus Ihre Internetseite mit zu vielen optischen Spielereien zu überfrachten. Die Balance zwischen Design und Funktion sollte stets gegeben sein und die funktionelle Bedienung nicht einschränken.

Beispielsweise sind minimalistische Designs derzeit sehr beliebt. Das hängt damit zusammen, dass das Design nur auf die Elemente reduziert ist, welche auch wirklich notwendig sind. Dies verschafft dem Internetnutzer einen klaren Überblick und fokussiert ihn auf das Wesentliche: den Inhalt Ihrer Internetseite.

15. Optimieren Sie auch für Smartphones und Tablets

Wenn Sie sich einmal aktuelle Statistiken zum Thema „Mobiles Surfen" anschauen, werden Sie einen stetigen Aufwärtstrend feststellen können. Alleine von 2008 auf 2013 hat sich die mobile Internetnutzung über das Smartphone mehr als verfünffacht. Im Jahr 2013 nutzten bereits 70 Prozent der Internetnutzer das mobile Internet über Smartphones oder Tablets. Dabei ist der Anteil der mobilen Internetnutzer mit über 80 % bei den 16- bis 24-Jährigen am höchsten angesiedelt.

Aktuelle Statistiken zum Thema „Mobiles Surfen"

Der größte Fehler, den Sie machen könnten, wäre es, diese Entwicklung zu ignorieren! Springen Sie stattdessen mit auf den Zug auf und optimieren Sie Ihre Internetseite auch für mobile Geräte wie Smartphones und Tablets. Das Zauberwort heißt hierbei „Responsive Design". Mehr zum Thema erfahren Sie hier in meinem Blogbeitrag „Machen Sie Ihre Internetseite mobil".

Fazit

Viele dieser Fehler stechen nicht gleich auf den ersten Blick ins Auge. Daher lohnt sich ein genaueres Betrachten der Internetseite, insbesondere vor deren Konzeption und Realisation, immer! Um sicherzustellen, dass Sie diese Fehler größtenteils vermeiden, sollten Sie unbedingt Ihre Internetseite aus der Sicht Ihrer Nutzer betrachten und versuchen, ihr Surfverhalten nachzuvollziehen! Ich wünsche Ihnen hierbei gutes Gelingen und unterstütze Sie natürlich gerne professionell bei Ihrem nächsten Webprojekt.

Geschrieben von Robert Seidel Kategorie Design, Technik

Über den Autor

Robert Seidel

Robert Seidel

Robert Seidel ist Mediengestalter mit Herzblut. Von der Bildbearbeitung über die Gestaltung hochwertiger Broschüren bis hin zu Websites realisiert er spannende Projekte. Die Qualität Seiner Blogbeiträge schätzen wir sehr, deshalb führen wie Ihn hier als Gastautor weiter.

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